Den aktuellen Plan finden Sie unter der Kachel „Termine“ und in unserer Lichtblick-APP.
Gottesdienst nach Spielplan
# Ein neues Kapitel für unsere Gemeinden
Ab Januar 2026 starten wir gemeinsam etwas Neues: Die drei
Gemeinden Dichtelbach, Rheinböllen und Soonblick feiern Gottesdienst nach einem neuen Konzept – dem „Gottesdienst nach
Spielplan“.
# Wie bei einem Theaterbesuch
Kennt Ihr das? Ihr möchtet mal wieder ins Theater – aber Ihr
geht nicht einfach hin und lasst Euch überraschen, was gerade
läuft. Nein, Ihr schaut ins Programm: Welches Stück und welches Thema sprechen mich an? Ist mir nach Dokumentartheater oder Musical? Wann passt es für mich am besten? Und dann
trefft Ihr Eure Wahl.
Genau so funktioniert ab Januar auch unser Gottesdienstbesuch: Ihr könnt im Voraus planen, welcher Gottesdienst Euch
interessiert – und wann Ihr Zeit habt.
# Vielfalt mit Einfalt
Einfältig sein – das bedeutete zu Luthers Zeiten: ganz und ungeteilt auf Gott ausgerichtet sein! Vielfältige Möglichkeiten, Gott
zu begegnen – die möchte unser neuer Plan eröffnen. Anstatt
jeden Sonntag einen festen Basis-Gottesdienst anzubieten, gibt
es künftig in jeder dreimonatigen „Spielzeit“ bis zu sechs verschiedene Gottesdienstformate zur Auswahl. Das Besondere:
Jedes dieser Gottesdienstformate wird mehrmals gefeiert (ca.
einmal pro Monat, also ca. dreimal pro Quartal) – immer identisch, mit demselben Ablauf, denselben Liedern, derselben Predigt oder demselben Bibel-Teilen.
Pro Quartal bieten wir also bis zu sechs verschiedene Gottesdienstformate an – entsprechend den Stellenanteilen von uns
drei Hauptamtlichen: Pfarrer Benjamin Engers (Soonblick,
100%) übernimmt drei Formate, Pfarrerin Serena Hillebrand
15
(Rheinböllen, 50%) zwei Formate und Gemeindepädagogin im
pastoralen Amt Nicol Sowa (Dichtelbach, 25%) ein Format. Der
bekannte und vertraute Basis-Gottesdienst ist dabei immer vertreten – er bleibt ein gleichwertiges Format unter anderen Formaten.
Manche Formate können zweimal am selben Sonntag gefeiert
werden (um 9.30 Uhr und um 11 Uhr) – wie zum Beispiel: BasisGottesdienst, Taizé-Gottesdienst, Literatur-, Musik-, Bild- oder
Themengottesdienst.
Andere Formate funktionieren nur einmal am Sonntagmorgen,
weil sie mehr Vorbereitung brauchen oder ein „Anschlussprogramm“ haben – wie zum Beispiel: Gebetsstationen, Pumpernickel-Gottesdienst (Theologische Fragen mit Tiefgang), Sofaoder Café-Kirche (mit Gesprächsrunde und einer Tasse Kaffee), Familiengottesdienst, Brunch-Gottesdienst, ExperimentGottesdienst, Sing My Song (mit Euren Liedwünschen), Gottesdienst am Lagerfeuer, „zur Abstimmung freigegeben” (Ihr wählt
das Thema des Gottesdienstes), oder Wander- und Pilger-Gottesdienst. Lasst Euch überraschen und probiert aus, wie Ihr
Gott auf die Spur kommt!
# Wie funktioniert der neue Plan konkret?
– Zwei Schwerpunktorte im Wechsel
Argenthal und Rheinböllen werden künftig zu Schwerpunktorten
mit Gottesdiensten im 14-tägigen Wechsel – immer um 9.30
Uhr. Das ist die frühere Uhrzeit, aber dafür gibt es dort regelmäßig alle zwei Wochen einen Gottesdienst.
– Fünf weitere Kirchorte alle fünf Wochen
Die fünf weiteren Kirchorte unserer Gemeinden (Dichtelbach,
Ellern, Mörschbach, Pleizenhausen, Riesweiler) feiern künftig
alle fünf Wochen Gottesdienst, dafür aber zur „beliebteren“ Uhrzeit um 11 Uhr, so dass man vorher noch frühstücken kann.
– Geografisch möglichst fair verteilt
Die Gottesdienstorte sind nach geografischen Gesichtspunkten
zugeordnet: Der zweite Gottesdienst am Sonntagmorgen (11
Uhr) findet immer in größtmöglicher Entfernung zum ersten Ort
(9.30 Uhr) statt. So haben Menschen aus allen Bereichen unserer drei Gemeinden eine faire Chance, einen der beiden
Kirchorte gut zu erreichen. Dafür liegen zwischen den Gottesdiensten jetzt 1 ½ Stunden, damit Zeit bleibt – zum Beispiel fürs
Abendmahl-Feiern oder das ein oder andere Gespräch.
Ellern als „geografische Mitte“ bekommt dabei eine besondere
Rolle: Dort gibt es alle fünf Wochen einen Sonntag mit nur einem Gottesdienst – ideal für das gemeinsame Feiern aller drei
Gemeinden.
– Ausnahmen bestätigen die Regel
Wenn das „Rotationssystem“ durch besondere Termine unterbrochen werden muss – etwa durch Konfirmationen oder die
Karwoche – geht es am darauffolgenden Sonntag ganz normal
„im Plan“ weiter. An den hohen Festtagen wie Ostern, Pfingsten
und Weihnachten setzt der „Spielplan“ aus – dafür wird es an
allen unseren Kirchorten Gottesdienste geben. Und für die sieben Wochenenden in den Sommerferien wird jeweils einer unserer sieben gemeinsamen Kirchtürme pro Sonntag zum Gottesdienstort für alle drei Gemeinden.

